VEREINSGESCHICHTE

Am 2. Januar 1910 versammelten sich in der Gaststätte Ahlmann (Giesecke) eine Reihe junger Wendhäuser Bürger und gründeten aud Anregung von Karl Hebestreit den Turnverein “Turnerbrüderschaft Wendhausen”. Zum Abschluss des Jahres 1910 hatte der neu gegründete Verein bereits 76 Mitglieder. Auch nahm eine Abordnung der Turnerbrüderschaft schon am Bezirksturnfest in Hondelage teil. Der 1. Weltkrieg unterbrauch die Entwicklung des jungen Vereins jäh.

1922 wurde die noch heute existierende Fahne eingeweiht. Zum 20-jährigen Stiftungsfest wurde der noch heute genutzte Sportplatz eingeweiht. Das heutige Sportplatzgelände wurde ehemals als Kiesbruch der Braunschweigischen Landeseisenbahn genutzt. Der 2. Weltkrieg stoppte die Entwicklung des Vereins abermals einschneidend.

Bereits 1946 wurde wieder der Versuch unternommen den Sportbetrieb aufzunehmen. Dies geschah abermals unter der Regie von Karl Hebestreit. Auf Initiative con Fritz Brandes wurde die Turmerbrüderschaft am 20.05.1950 neu ins Leben gerufen.

In der zeit von 1953 bis 1956 wurde das noch heute bestehende Sportheim errichtet. kontinuierlich wurde die immobile Ausstattung des Vereins von den jeweiligen Vorständen vorangetrieben: 1971 wurde die erste Beleuchtungsanlage für den Fußballplatz auf dem Sportheimdach installiert; 1973 wurde die Sporthalle errichtet; 1982 Bua der Flutlichtanlage; 1996/97 errichteten die Mitglieder der Tennisabteilung ein Tennisheim und 1998/99 wurde das Sportheim umgebaut und eine wettkampfgerechte Schießsportanlage von den Mitgliedern der Schützenabteilung angebaut. Erwähnenswert ist sicherlich auch die regelmäßige Sanierung des Sportheims in Eigenleistung und das der Sportplatz in den letzten beiden Jahrzehnten zweimal einer “Grundrenovierung” unterzogen wurde.

Verändert hat sich und den jeweiligen Bedürfnissen angepasst wurde das Sportangebot der TBW. Vom ehemals dominierenden Turnen ist eigentlich nur noch die Damengymnasik übrig geblieben. Ab der Zeit nach dem 2. Weltkrieg prägt der Fußball stark das Bild der TBW. In den letzten beiden Jahrzehnten erweiterten Sportarten wie Badminton, Tennis, Tischtennis und Volleyball das Angebot der Turnerbrüderschaft. Und statt “Volkswandern” ist nun “Run & Bike” angesagt. Die “Trimmer/innen” konzentrieren sich nicht nur auf eine Sportart, sondern machen das, was ihnen gerade Spaß macht.

Immer schwieriger gestaltet sich die Suche nach ehrenamtlichen Tätigen, die das Rückgrat eines Vereines bilden. Zwar empfinden viele den Aufenthalt innerhalb einer Gemeinschaft als seh wohltuend, doch für diese sich einzusetzen sind die Meisten doch abgeneigt.

Der kurze Rückblick hat aufgezeigt, daß sich der Verein kontinuierlich weiterentwickelt hat. Diese Entwicklung wird sich auch fortsetzen. Wohin sie im Einzelnen führt, läßt sich schlecht vorhersagen. Doch sicher ist: Der Vorstand der TBW wird einer Weiterentwicklung nicht im Wege stehen und sie nach Kräften unterstützen. Im sportlichen Bereich wird weiterhin angestrebt ein möglichst breitgefächertes Angebot für alle Altersklassen zu präsentieren. Gleichrangig versucht die TBW im gesellschaft-sozialen Bereich Verantwortung zu übernehmen und den Kontakt der Dorfbevölkerung untereinander immer zu fördern. Da dies im letzten Jahrzehnt etwas zu kurz gekommen ist, besteht hier sicherlich Nachholbedarf.

- Dirk Fochler -